Sanitärer Standard-Magnetrührer in Geschweißter Ausführung
Der sanitäre Standard-Magnetrührer in geschweißter Ausführung der CJ-Serie ist ein bodenmontiertes Rührsystem, das speziell für sterile Hochreinigkeits-Flüssigkeitsprozesse konzipiert wurde. Im Gegensatz zu herkömmlichen oberseitig angetriebenen Rührwerken mit dynamischen mechanischen Dichtungen arbeitet die CJ-Serie mit einem berührungslosen magnetischen Kopplungsantrieb.
Das Kernkonzept nutzt eine statische Isolationshülse, die direkt am Boden des Behälters verschweißt ist. Dadurch wird die dynamische Antriebswelle vollständig aus der Produkt-Aufnahmeebene entfernt. Durch den Ersatz dynamischer bewegter Dichtungen durch eine absolute statische Abdichtung schafft dieses Gerät eine zuverlässige, 100 % hermetisch geschlossene Umgebung. Es beseitigt die Ursachen für Produktleckagen, Schmierstoffkontamination und externen bakteriellen Eintrag und stellt damit eine Grundkomponente für hochreine Produktionslinien dar.
Kernvorteile und konstruktive Merkmale
Die Konstruktion der CJ-Serie fokussiert sich auf absolute Batch-Isolation, Reinigbarkeit sowie langfristige mechanische Stabilität. Nachfolgend sind die wesentlichen Vorteile und strukturellen Eigenschaften aufgeführt, die dieses Equipment definieren:
Leckfreier magnetischer Kopplungsantrieb
Der zentrale Vorteil der CJ-Serie ist die vollständige Eliminierung von Wellendichtungen. Die Leistung des externen Antriebsmotors wird ausschließlich über synchrone Magnetfelder hochfester Permanentmagnete auf das innere Rührblatt übertragen. Da keine rotierende Welle die Behälterwand durchdringt, entfällt sowohl die zu justierende Stopfbuchse als auch die Überwachung einer Dichtflüssigkeit – und es besteht kein mechanischer Pfad für atmosphärische Kontamination oder Batch-Leckage. Bei unerwarteter Drehmomentüberlastung koppeln die Magnete sicher voneinander ab, ohne mechanische Beschädigung oder Verletzung der Behälterabdichtung zu verursachen.
Aktive Selbstreinigung mittels perforierter Strömungskanäle
Ein häufiger Nachteil standardmäßiger bodenmontierter Rührwerke ist das Risiko einer Produktstagnation. Die engen Spalte zwischen dem inneren Antriebsmagneten und der statischen Isolationshülse fangen oft Flüssigkeit ein und führen so zu Batch-Kreuzkontaminationen. Die CJ-Serie löst dieses Problem durch die direkte Fräsung perforierter Fluid-Umgehungsströmungskanäle in den Rührkörper.
Während der Clean-in-Place-(CIP)-Zyklen nutzen diese Mehrlochkanäle die Rotations-Zentrifugalkraft, um einen kontinuierlichen Reinigungsfluidkreislauf durch die Mitte des Rotors nach unten zu treiben. Dieser Fluidstrom spült aktiv den Bereich unterhalb der dynamischen Lager und taucht den inneren magnetischen Stahl vollständig ein. Diese aktive Spülung beseitigt chemische und produktbedingte Rückstände und ermöglicht es dem Equipment, strenge mikrobiologische Validierungen für CIP und Steam-in-Place (SIP) zu bestehen.
Optimierte Wartung und hohe Kosten-Leistungs-Relation
Als grundlegendes Basismischer konzipiert, zeichnet sich die CJ-Serie durch ein vereinfachtes mechanisches Layout mit einer minimalen Anzahl bewegter Komponenten aus. Die klare, offene Geometrie weist weder versteckte Ecken noch nicht reinigbare Toträume auf. Für Wartungszwecke können Techniker den externen Antriebsmotor und das äußere magnetische Gehäuse von unterhalb des Behälters aus abbauen – ohne Öffnung des Behälters oder Unterbrechung der sterilen Barriere. Die Prozessleitungen und der Behälterinnenraum bleiben während routinemäßiger Motorinspektionen vollständig abgedichtet, was die langfristigen Betriebskosten und die Anlagenstillstandszeiten deutlich senkt.
Zuverlässige Rührleistung bei geringem Füllvolumen und niedrigem Flüssigkeitsstand
Da die CJ-Serie am tiefsten Punkt der gewölbten Behälterbodenplatte positioniert ist, bleibt das Rührblatt selbst bei sehr geringem Füllvolumen stets in physikalischem Kontakt mit der Flüssigkeit. Diese bodenmontierte Anordnung verhindert trockenlaufbedingte Schäden oder Effizienzverluste während der Anfangsfüllphase oder der Endabsaugphase. Die spezifische Ausrichtung der Rührblätter ermöglicht es dem System, schwankende Flüssigkeitsstände zu bewältigen und dabei eine stabile, homogene Durchmischung sowie eine zuverlässige Suspension über verschiedene Mediumsdichten hinweg sicherzustellen.
Hochwertige, rückverfolgbare Materialien
Um aggressiven CIP-Chemikalien, hochtemperaturbeständiger SIP-Sterilisation sowie korrosiven Prozessmedien standzuhalten, verwendet die CJ-Serie hochwertige zertifizierte Werkstoffe:
• Produktbenetzte Metallurgie: Erhältlich in hochwertigem Edelstahl SS316L oder SS304, poliert gemäß strenger Sanitär-Spezifikationen zur Vermeidung von Proteinbindung und bakterieller Adhäsion.
• Dynamische Lager: Aus technischer Keramik mit Reibpaarungen gefertigt; Optionen umfassen Siliziumkarbid (SiC) oder Wolframkarbid (Hartlegierung). SiC bietet extreme Härte und Beständigkeit gegenüber aggressiven Säuren, während Wolframkarbid eine überlegene mechanische Schlagzähigkeit aufweist – beide garantieren eine Null-Partikel-Abgabe.
Die vollständige physikalische Montage umfasst den inneren magnetischen Stahl (integriert mit den Rührblättern), die verschweißte statische Isolationshülse, präzise dynamische Lager, den äußeren magnetischen Antrieb sowie den robusten elektrischen Antriebsmotor.
Größenabstimmung und Prozessfähigkeit
Die CJ-Serie bietet einen hochgradig skalierbaren Einsatzbereich, der breit gefächerten Verarbeitungsanforderungen entspricht:
• Arbeitsvolumenbereich: Standardmodelle sind für Behältergrößen von kompakten 10-Liter-Pilotanlagen bis hin zu großen industriellen 50.000-Liter-Behältern ausgelegt – von kleinmaßstäblicher Forschung und Entwicklung bis hin zur Massenproduktion.
• Drehzahl- und Leistungsangaben: Das Angebot umfasst mehrere Motorkonfigurationen mit optimierten Drehmomentprofilen für jeweils spezifische Betriebsdrehzahlen – von sanftem Standardrühren bei 200 min⁻¹ bis hin zu intensiver Dispergierung und Auflösung bei 960 min⁻¹.
• Umgebungsbedingungen: Das Equipment ist für sicheren Betrieb bei Temperaturen bis zu 130 °C sowie bei inneren Behälterdrücken im Bereich von tiefem Vakuum (−0,09 MPa) bis hin zu Überdruck (0,6 MPa) ausgelegt.
Kurze Anwendungs- und Auswahlhinweise
Die CJ-Serie wird hauptsächlich zum Auflösen, Mischen und Dosieren von Inhaltsstoffen in der biopharmazeutischen, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie eingesetzt. Typische Anwendungen umfassen sterile Pufferherstellung, Impfstoffmischung, Medienansatz und Flüssignahrungsergänzung.
Für Verfahrensflüssigkeiten mit einer Viskosität über 100 CP oder für Betriebsbedingungen außerhalb der genannten Standarddruck- und Temperaturgrenzen sind individuelle technische Auswahlen erforderlich, um ein korrektes Motordrehmoment und eine stabile magnetische Kopplung sicherzustellen.
Beschreibung
Der sanitäre Standard-Magnetrührer in geschweißter Ausführung der CJ-Serie ist ein bodenmontiertes Rührsystem, das speziell für sterile Hochreinigkeits-Flüssigkeitsprozesse konzipiert wurde. Im Gegensatz zu herkömmlichen oberseitig angetriebenen Rührwerken mit dynamischen mechanischen Dichtungen arbeitet die CJ-Serie mit einem berührungslosen magnetischen Kopplungsantrieb.
Das Kernkonzept nutzt eine statische Isolationshülse, die direkt am Boden des Behälters verschweißt ist. Dadurch wird die dynamische Antriebswelle vollständig aus der Produkt-Aufnahmeebene entfernt. Durch den Ersatz dynamischer bewegter Dichtungen durch eine absolute statische Abdichtung schafft dieses Gerät eine zuverlässige, 100 % hermetisch geschlossene Umgebung. Es beseitigt die Ursachen für Produktleckagen, Schmierstoffkontamination und externen bakteriellen Eintrag und stellt damit eine Grundkomponente für hochreine Produktionslinien dar.
Kernvorteile und konstruktive Merkmale
Die Konstruktion der CJ-Serie fokussiert sich auf absolute Batch-Isolation, Reinigbarkeit sowie langfristige mechanische Stabilität. Nachfolgend sind die wesentlichen Vorteile und strukturellen Eigenschaften aufgeführt, die dieses Equipment definieren:
Leckfreier magnetischer Kopplungsantrieb
Der zentrale Vorteil der CJ-Serie ist die vollständige Eliminierung von Wellendichtungen. Die Leistung des externen Antriebsmotors wird ausschließlich über synchrone Magnetfelder hochfester Permanentmagnete auf das innere Rührblatt übertragen. Da keine rotierende Welle die Behälterwand durchdringt, entfällt sowohl die zu justierende Stopfbuchse als auch die Überwachung einer Dichtflüssigkeit – und es besteht kein mechanischer Pfad für atmosphärische Kontamination oder Batch-Leckage. Bei unerwarteter Drehmomentüberlastung koppeln die Magnete sicher voneinander ab, ohne mechanische Beschädigung oder Verletzung der Behälterabdichtung zu verursachen.
Aktive Selbstreinigung mittels perforierter Strömungskanäle
Ein häufiger Nachteil standardmäßiger bodenmontierter Rührwerke ist das Risiko einer Produktstagnation. Die engen Spalte zwischen dem inneren Antriebsmagneten und der statischen Isolationshülse fangen oft Flüssigkeit ein und führen so zu Batch-Kreuzkontaminationen. Die CJ-Serie löst dieses Problem durch die direkte Fräsung perforierter Fluid-Umgehungsströmungskanäle in den Rührkörper.
Während der Clean-in-Place-(CIP)-Zyklen nutzen diese Mehrlochkanäle die Rotations-Zentrifugalkraft, um einen kontinuierlichen Reinigungsfluidkreislauf durch die Mitte des Rotors nach unten zu treiben. Dieser Fluidstrom spült aktiv den Bereich unterhalb der dynamischen Lager und taucht den inneren magnetischen Stahl vollständig ein. Diese aktive Spülung beseitigt chemische und produktbedingte Rückstände und ermöglicht es dem Equipment, strenge mikrobiologische Validierungen für CIP und Steam-in-Place (SIP) zu bestehen.
Optimierte Wartung und hohe Kosten-Leistungs-Relation
Als grundlegendes Basismischer konzipiert, zeichnet sich die CJ-Serie durch ein vereinfachtes mechanisches Layout mit einer minimalen Anzahl bewegter Komponenten aus. Die klare, offene Geometrie weist weder versteckte Ecken noch nicht reinigbare Toträume auf. Für Wartungszwecke können Techniker den externen Antriebsmotor und das äußere magnetische Gehäuse von unterhalb des Behälters aus abbauen – ohne Öffnung des Behälters oder Unterbrechung der sterilen Barriere. Die Prozessleitungen und der Behälterinnenraum bleiben während routinemäßiger Motorinspektionen vollständig abgedichtet, was die langfristigen Betriebskosten und die Anlagenstillstandszeiten deutlich senkt.
Zuverlässige Rührleistung bei geringem Füllvolumen und niedrigem Flüssigkeitsstand
Da die CJ-Serie am tiefsten Punkt der gewölbten Behälterbodenplatte positioniert ist, bleibt das Rührblatt selbst bei sehr geringem Füllvolumen stets in physikalischem Kontakt mit der Flüssigkeit. Diese bodenmontierte Anordnung verhindert trockenlaufbedingte Schäden oder Effizienzverluste während der Anfangsfüllphase oder der Endabsaugphase. Die spezifische Ausrichtung der Rührblätter ermöglicht es dem System, schwankende Flüssigkeitsstände zu bewältigen und dabei eine stabile, homogene Durchmischung sowie eine zuverlässige Suspension über verschiedene Mediumsdichten hinweg sicherzustellen.
Hochwertige, rückverfolgbare Materialien
Um aggressiven CIP-Chemikalien, hochtemperaturbeständiger SIP-Sterilisation sowie korrosiven Prozessmedien standzuhalten, verwendet die CJ-Serie hochwertige zertifizierte Werkstoffe:
• Produktbenetzte Metallurgie: Erhältlich in hochwertigem Edelstahl SS316L oder SS304, poliert gemäß strenger Sanitär-Spezifikationen zur Vermeidung von Proteinbindung und bakterieller Adhäsion.
• Dynamische Lager: Aus technischer Keramik mit Reibpaarungen gefertigt; Optionen umfassen Siliziumkarbid (SiC) oder Wolframkarbid (Hartlegierung). SiC bietet extreme Härte und Beständigkeit gegenüber aggressiven Säuren, während Wolframkarbid eine überlegene mechanische Schlagzähigkeit aufweist – beide garantieren eine Null-Partikel-Abgabe.
Die vollständige physikalische Montage umfasst den inneren magnetischen Stahl (integriert mit den Rührblättern), die verschweißte statische Isolationshülse, präzise dynamische Lager, den äußeren magnetischen Antrieb sowie den robusten elektrischen Antriebsmotor.
Größenabstimmung und Prozessfähigkeit
Die CJ-Serie bietet einen hochgradig skalierbaren Einsatzbereich, der breit gefächerten Verarbeitungsanforderungen entspricht:
• Arbeitsvolumenbereich: Standardmodelle sind für Behältergrößen von kompakten 10-Liter-Pilotanlagen bis hin zu großen industriellen 50.000-Liter-Behältern ausgelegt – von kleinmaßstäblicher Forschung und Entwicklung bis hin zur Massenproduktion.
• Drehzahl- und Leistungsangaben: Das Angebot umfasst mehrere Motorkonfigurationen mit optimierten Drehmomentprofilen für jeweils spezifische Betriebsdrehzahlen – von sanftem Standardrühren bei 200 min⁻¹ bis hin zu intensiver Dispergierung und Auflösung bei 960 min⁻¹.
• Umgebungsbedingungen: Das Equipment ist für sicheren Betrieb bei Temperaturen bis zu 130 °C sowie bei inneren Behälterdrücken im Bereich von tiefem Vakuum (−0,09 MPa) bis hin zu Überdruck (0,6 MPa) ausgelegt.
Kurze Anwendungs- und Auswahlhinweise
Die CJ-Serie wird hauptsächlich zum Auflösen, Mischen und Dosieren von Inhaltsstoffen in der biopharmazeutischen, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie eingesetzt. Typische Anwendungen umfassen sterile Pufferherstellung, Impfstoffmischung, Medienansatz und Flüssignahrungsergänzung.
Für Verfahrensflüssigkeiten mit einer Viskosität über 100 CP oder für Betriebsbedingungen außerhalb der genannten Standarddruck- und Temperaturgrenzen sind individuelle technische Auswahlen erforderlich, um ein korrektes Motordrehmoment und eine stabile magnetische Kopplung sicherzustellen.
Anwendung






Spezifikationen
Vorteilsvergleich













